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Anforderungsmanagement

Anforderungsmanagement: Ihr technischer Gegenpart

Nicht jedes Projekt muss bei uns gebaut werden. Oft gibt es bereits eine Agentur oder ein Entwicklungsteam, und was fehlt, ist jemand auf Ihrer Seite des Tisches: der die Wünsche aus den Fachabteilungen so aufschreibt, dass sie umsetzbar sind, Aufwände einschätzt, Rückfragen beantwortet und am Ende abnimmt, was geliefert wurde. Gearbeitet wird nach Kanban – mit einem Board, das man ohne Schulung versteht.

Was das für Sie bedeutet

Ein Text, den beide Seiten gleich verstehen

Jede Anforderung bekommt Abnahmekriterien: Woran erkennen wir, dass sie erfüllt ist? Das beendet die Diskussion „So war das aber nicht gemeint" – vor der Rechnung, nicht danach.

Alles liegt in GitHub

Anforderungen als Vorgänge, Code in Versionen, jede Änderung mit Datum, Grund und Urheber. Sie sehen, was wann warum passiert ist, und können zu jedem früheren Stand zurück.

Weiterentwicklung ohne Bruch

Erweiterungen werden als abgegrenzte Schritte auf die bestehende Basis gesetzt und einzeln abgenommen. Die Grundlage muss dafür nicht angefasst werden – genau daran scheitern sonst die meisten „kleinen Änderungen".

Kanban statt Scrum-Zirkus

Anforderungen wandern ins Backlog, werden dort priorisiert und in Phasen geschnitten. Jede Phase stimmen wir vor der Umsetzung mit Ihnen ab. Was danach in Arbeit geht, steht auf einem Board, das jeder in zwei Minuten versteht – ohne Sprint-Planung, Velocity und Rollenspiele.

Dokumentation, die mitwächst

Jedes Projekt bekommt eine eigene Dokumentation in schlichten Markdown-Dateien: Entscheidungen mit Begründung, offene Punkte, Zugänge, Besonderheiten. Sie liegt neben dem Code und wird mit ihm versioniert – kein Wissen, das nur in Köpfen oder E-Mail-Verläufen steht.

Kein Anbieter-Lock-in

Weil Anforderungen, Historie und Quellcode an einem Ort liegen, auf den Sie Zugriff haben, bleibt ein Wechsel jederzeit möglich. Auch ein Wechsel weg von uns.

Das ist enthalten

  • Aufnahme der fachlichen Wünsche, auch der widersprüchlichen
  • Anforderungen mit Abnahmekriterien, verständlich für beide Seiten
  • Priorisierung und Schnitt in Ausbaustufen, die einzeln nutzbar sind
  • Backlog und Kanban-Board führen: aufgenommen, abgestimmt, in Arbeit, geliefert
  • Abstimmung jeder Phase mit Ihnen, bevor sie in die Umsetzung geht
  • Führen des Rückstands in GitHub: Vorgänge, Meilensteine, Versionsstände
  • Einschätzung von Aufwänden und Prüfung eingehender Angebote
  • Technische Rückfragen an den Dienstleister – in dessen Sprache
  • Abnahme mit Prüfprotokoll: Was war bestellt, was wurde geliefert?
  • Projektdokumentation in Markdown: Entscheidungen, offene Punkte, Chronik – versioniert und übergabefähig
  • Dokumentation, die einen Anbieterwechsel jederzeit möglich hält

Preise

Entweder als Paket je Ausbaustufe oder als laufende Begleitung mit festem Stundenkontingent im Monat. Beides kündbar, ohne dass Ihnen etwas fehlt.

So läuft es ab

  1. 1

    Bestandsaufnahme

    Was existiert, wer ist beteiligt, wo liegen Code, Zugänge und Verträge?

  2. 2

    Backlog aufsetzen

    Alle offenen Wünsche werden zu Vorgängen mit Abnahmekriterien und Priorität – eine Liste, keine Methodenschulung.

  3. 3

    Phasen schneiden und abstimmen

    Aus dem Backlog entstehen Phasen, die einzeln nutzbar sind. Jede wird vor der Umsetzung mit Ihnen durchgesprochen und freigegeben.

  4. 4

    Zyklus je Ausbaustufe

    Anforderung, Umsetzung durch den Dienstleister, Prüfung, Abnahme – in überschaubaren Runden.

  5. 5

    Abnahme

    Geprüft wird gegen die Kriterien, nicht gegen das Bauchgefühl. Abweichungen werden schriftlich festgehalten.

  6. 6

    Übergabedokumentation

    Stand, Zugänge, Entscheidungen – fortlaufend in Markdown gepflegt, nicht erst am Projektende zusammengesucht. Damit der nächste Schritt ohne Archäologie beginnt.

Typische Aufgaben

Wenn Sie sich in einem der Punkte wiederfinden, lohnt sich ein Gespräch.

  • 01Eine Agentur baut, wir schreiben die Anforderungen und nehmen die Ergebnisse ab
  • 02Bestehendes Projekt nach GitHub überführen, damit Änderungen nachvollziehbar werden
  • 03Zweitmeinung zu einem Angebot: Ist der Aufwand plausibel, fehlt etwas Wesentliches?
  • 04Übernahme eines Projekts ohne Dokumentation, bevor der bisherige Entwickler geht
  • 05Laufende Betreuung mit festem Stundenkontingent statt Feuerwehreinsätzen

Häufige Fragen zu Anforderungsmanagement

Arbeiten Sie damit gegen unseren bisherigen Dienstleister?

Nein, mit ihm. Gute Entwickler sind froh über klare Anforderungen und einen Ansprechpartner, der technische Rückfragen beantworten kann. Streit entsteht fast immer aus unklaren Vorgaben, nicht aus bösem Willen.

Was genau wird dokumentiert – und in welchem Format?

Je Projekt eine Handvoll Markdown-Dateien: Was ist das Projekt, welche Entscheidungen wurden warum getroffen, was ist offen, welche Besonderheiten gibt es. Markdown, weil es Textdateien sind: in jedem Editor lesbar, versionierbar, durchsuchbar und in zehn Jahren noch zu öffnen. Kein Werkzeug, für das jemand eine Lizenz braucht, um an das eigene Projektwissen zu kommen.

Warum ausgerechnet GitHub?

Weil dort Anforderungen und Quellcode zusammenliegen und jede Änderung eine Historie bekommt. Der Zugang gehört Ihnen, nicht dem Dienstleister. Wenn Sie lieber ein anderes System nutzen, arbeiten wir auch damit – die Nachvollziehbarkeit ist der Punkt, nicht das Produkt.

Können wir später doch bei Ihnen bauen lassen?

Ja, und dann ist die Vorarbeit schon getan: Anforderungen, Prioritäten und Historie liegen vor. Genauso gut können Sie mit den Unterlagen zu einem anderen Anbieter gehen.

Müssen wir dafür Scrum einführen?

Nein. Wir arbeiten nach Kanban: eine Spalte für aufgenommen, eine für abgestimmt, eine für in Arbeit, eine für geliefert. Keine Sprints, keine Dailys, keine Zertifikate. Ein Werkzeug, das eine Schulung braucht, damit Sie den Projektstand sehen, ist das falsche Werkzeug.

Wie viel Zeit müssen wir selbst einplanen?

Weniger als ohne, aber nicht null. Für die Aufnahme der Anforderungen brauchen wir Ihre Fachleute; danach genügen meist ein kurzer Termin je Ausbaustufe und die Abnahme.

Erzählen Sie von Ihrem Vorhaben.

Im Erstgespräch klären wir, was sinnvoll ist und was es kostet – kostenlos und ohne Verpflichtung. Auch dann, wenn am Ende ein fertiges Produkt die bessere Antwort ist.